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Zu Patara

Der Strand // Die Geschichte // Die Umgebung



Der Strand von Patara

Der 18km lange goldene Sandstrand, im Hinterland Dünen und das Taurusgebirge, wird regelmässig zum schönsten und unberührtesten Sandstrand des Mittelmeerraumes gekürt. Dank der strikten Gesetze ist kein Gebäude am Strand zu sehen, da es verboten ist, dort zu bauen. Das macht den Strand mit seinem goldenem Sand und der unbeschreiblichen Landschaft zu einem besonderen Ort. Er ist einer der wenigen auf der Welt, wo die Carettaschildkröte zwischen Mai und Oktober Jahr für Jahr ihre Eier ablegt. Deswegen wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Urlauber sich erholen können und die Schildkröten trotzdem geschützt werden.

Wenn Sie am Strand ankommen, können Sie entweder einen Schirm und eine Liege leihen und in der Nähe der Annehmlichkeiten, wie Toilette, Dusche oder Cafe bleiben, oder Sie suchen sich ihren eigenen Platz auf dem 18km langen Streifen. Der Strand ist so groß, dass er nie überfüllt ist.

Der Weg dorthin:
Es ist ein zwanzigminütiger schöner Spaziergang vom Dorf zum Strand, viele Gasthaeuser bieten jedoch auch einen kostenlosen Transportservice an. Es gibt ausserdem einen Minibus, der vom Zentrum des Dorfes aus faehrt (gegen kleines Geld) und Taxis stehen immer zur Verfügung. 'Beach Service' (Transfer zum Strand) Busse fahren von den nahegelegenen Staedten Kalkan und Kas.




Die Geschichte Pataras

Patara lieg im Herzen Lykiens, einer Region mit jahrhundertelanger Geschichte, mit einer atemberaubenden Landschaft und hunderten Kilometern unverbauter Küste. Patara war schon vor 2000 Jahren an der gösste und wichtigste Seehafen der lykischen Zivilisation. Der Mythologie zufolge ist hier der Geburtstort von Apollo und auch der Heilige Nikolaus soll hier geboren sein.

Als maechtige lykische Hafenstadt hat Patara eine lange historische Entwicklung. Ausgrabungen bringen Stück für Stück die uralte Geschichte der Stadt ans Licht. Keramische Fragmente, die waehrend den Erdarbeiten entdeckt wurden, datieren Patara mindestens bis ins zweite Jahrhundert v. Chr. zurück.

İm lykischen Bund hatte Patara, wie die Staedte Xantos, Tlos, Olympos und Myra eın Dreistimmrecht und, wie die Forscher nun herausgefunden haben, fanden Zusammentreffen des lykischen Bundes in Patara statt. Sebst waehrend des Römischen Reiches verlor es nichts von seiner Macht und war Sitz des römischen Provinzgouverneurs, der den Ort besonders als Hafenstadt hervorhebte, um von dort den Kontakt zu den östlichen Provinzen mittels der römischen Flotte aufrecht zu erhalten.

Patara wurde zu einem der wichtigsten Hafen, in dem das in Anatolien geerntete Getreide gelagert und spaeter nach Rom verschifft wurde. Der grosse Getreidespeicher, der waehrend der Herrschaft des Kaisers Hadrian errichtet wurde, steht heute noch.

Waehrend er römischen Herrschaft war Patara die Hauptstadt Lykiens und wurde ebenso als Zentrum der Apollo-Wahrsagungen berühmt. Die Orakel von Patara konkurrierten mit denen von Delphie und denen der İnsel Delos. Die Menschen glaubten, dass die Orakel in der Winterzeit in Patara und im Sommer auf Delos prophezeit wurden. Ein kolssaler Apollokopf, der auf dem Hügel neben dem Stadttor gefunden wurde, gilt als Beweis dafür, dass es einen Apollotempel wirklich gegeben hat. Dieser ist allerdings noch nicht entdeckt worden.
Waehrend des byzantinischen Reiches blieb Patara weiterhin bedeutsam; es wurde zu einem sehr wichtigen christlichen Zentrum. Bekannt wurde Patara als der Ort, an dem der heilige Paulus als Missionar nach seiner dritten Missionarsreise in Jerusalem taetig war. Ebenfalls, wie bereits erwaehnt, wurde hier der Heilige Nikolaus als Sohn einer reichen Familie geboren. Spaeter siedelter er nach Myra um, wo er als Bischof Berühmtheit erlangte.

Die alte Stadt stellt zusammen mit dem Strand ein geschütztes Gebiet war und es lohnt sich, diesen faszinierenden Ort für ein paar Stunden zu entdecken. Jedes Jahr werden die Ausgrabungen uınter der Führung von Professor Fahri İsik von der Universitaet in Antalya fortgeführt. Bisherige Entdeckungen beinhalten: ein prunkvolles Theater, eine phantastische Hauptstrasse, Baeder, Tempelplaetze, Kornspeicher, zahlreiche Sarkophage, ein Regierungsgebaeude (welches grosse Aufmerksamkeit in den Medien erregte), den sehr gut erhaltene Ehrenbogen und den Leuchtturm am Eingang des Hafens, der als einer der aeltesten der Welt gilt.





Die Umgebung von Patara

Saklikent

Der Canyon von Saklikent ist der zweitgrösste Canyon in Europa. Er befindet sich in der Provinz von Antalya in der Türkei, 50 Kilometer entfernt von der Stadt Fethiye. Der Canyon ist 300 Meter tief und 18 Kilometer lang; diese Masse wurden durch fiessendes Wasser geschaffen, das die Steinabtragung über tausende von Jahren vollführte.
Da die Höhe des Wasserstandes waehrend den Wintermonaten steigt, können die Besucher nur im Sommer in den Canyon gelangen. Nach April, sobald der grösste Teil des Schnees im Taurusgebirge geschmolzen und auf seinem Weg zum Mittelmeer hindurchgeflossen ist, sind vier Kilometer zum Wandern verfügbar.
Saklikent bedeutet in der türkischen Sprache 'Versteckte Stadt'.

Xantos

Der Name der Stadt ist die griechische Entsprechung für den original lykischen Namen Arnna. Die hethitische ud luwische Bezeichnung der Stadt ist als Arinna überliefert. Die Römer nannten die Stadt Xanthus, da alle griechischen -os Endungen im Lateinischen zu -us geaendert wurden. Xanthos war ein Zentrum der Kultur und des Handels für die Lykier nd spaeter für die Persier, Makedonier, Griechen nd Römer, die die Stadt eroberten und das angrenzende Territorium einnahmen.

Xantos wurde von vielen alten griechischen und römischen Schritstellern erwaehnt. Strabo bezeichnete es als die grösste Stadt Lykiens. Sowohl Heredotus als auch Appian beschreiben die Eroberung der Stadt durch Harpagus im İnteresse des persischen Reiches in schaetzungsweise 540 v.Chr. Laut Heredotus trafen und besiegten die Persier eine kleine lykische Armee im Flachland im Norden der Stadt. Die Lykier zerstörten ihre eigene Akropolis, töteten ihre Frauen, Kinder und Sklaven und vollführten dann einen selbstmöderischen Angriff gegen die üerlegenen persischen Truppen. So ging die gesamte Bevölkerung Xantos zugrunde, bıs auf achzig Familien, die waehrend der Kaempfe abwesend waren.

Letoon

Diese archaeologischen Funde, die niemals eine vollstaendig bewohnte Siedlung, sondern vor allem ein relıgiöses Zentrum waren, werden in das spaete sechste Jahrhundert v.Chr. datiert und somit vor die griechisch kulturelle Hegemonie in Lykien, die im frühen vierten Jahrhunert begann.
İn noch früheren Zeiten war das Gebiet wahrscheinlich auch schon eine heilige Kultstaette einer früheren Muttergottheit - es handelt sich um Eni Mahanahi in Lykien, die, gefolgt von ihren Zwillingskindern, durch die Anbetung Letos verdraengt wurde.
İn der griechischen Mythologie wird durch zwei Mythen ein Anspruch, der nicht durch die Geschichte oder die Archaeologie bestaetigt ist, auf eine frühe Verehrung Apollos im Tal von Xantos erhoben.  İn beiden ist eine Verknüpfung zu dem namengebenden 'Lydus' vorhanden.
Der eine soll von den einheimischen Telchives von Rhodos gesprungen sein und so die Region zur Zeit von Deucalions Flut besiedelt haben; der andere Lycus soll ein athenischer Bruder Aigeus gewesen sein, getrieben von Athes, einem Seher, der den Kult des lykischen Apollos einführte. Eine Volksetymologie verband ihn mit Lykien und so machte man ihn zum athenischen Besiedler: Seher Lycus.

Kekova - Die versunkene Stadt

An der nördlichen Seite der Insel befinden sich die teilweise versunkenen Ruinen von Dolchiste/Dolikisthe, einer antiken Stadt, die durch ein Erdbeben waehrend des zweiten Jahrhunderts zerstört wurde. Waehrend der Periode des byzantinischen Reiches wiedererrichtet und immer noch florierend wurde sie schliesslich auf Grund des Arabischen Eınfalls aufgegeben.
Tersane (bedeutet 'Schiffswerft', da an ihrer Bucht die alte antike Stadt Xera, eine Werft und die Ruinen einer byzantinischen Kirche lagen) ist im Nordwesten der İnsel.

Pinara

Die Stadt, obwohl sie nicht oft von alten Schriftstellern erwaehnt wurde, mutet auf Grund ihrer ausgedehnten und schönen Ruinen an, die, so behauptet Strabo, zu einer der grössten Staedte Lykiens gehörten, die Hauptanschlussstelle, bis der Hafen verschlammte und die an Schılf reichen Feuchtgebiete, die sich heute dort befinden, formte. Nach der lykischen Geschichte von Menecrates, notiert von Stephanus von Byzanz, war die Stadt eine Kolonie von Xantos und trug ürsprünglich den Namen Artymnesos, der spaeter in Pinara umgewandelt wurde, was in der lykischen Sprache einen runden Hügel bezeichnet; die Stadt befindet sich auf solch einer Eminenz. Die Ruinen wurden von Sir Charles Fellows nahe des modernen Dorfes Minare (Minara) identifiziert. Inmitten der antiken Stadt, so sagt er, erhebt sich ein einzelener runder steiniger Fels (der Pinara der Lykier), buchstaeblich über und über besprenkelt mit Graebern. Unterhalb dieses Felses liegen die Ruinen der weitlaeufigen praechtigen Stadt. Das Theater ist in einem sehr guten Zustand; alle Sitze sind mitsamt den schraeg zur Vorbühne zulaufenden Gebaeudeteilen erhalten geblieben, so auch einşge der Eingaenge. Die Waende und etliche der Gebaeude gehören zu polygonalem Mauerwerk, massive Torwege werden von drei gewaltigen Steinen geformt. Die Graeber sind unzaehlbar und die İnschriften zeigen lykische Buchstaben, aber oft ist auf den selben Graebern griechische Schrift zu finden. Einige dieser Steingraeber sind reichhaltig mit feinen Skulpturen geschmückt.

Tlos

Es ist verbreitet, dass Tlos eines der wichtigsten religiösen Zentren der lykischen Region in der Provinz von Antalya in der Türkei gewesen ist. Tlos ist als die Stadt bekannt, in der der mythologische Held Bellerophon udn sein geflügeltes Pferd Pegasus lebten.
Tlos wird, bestimmt durch archaeologische Grabungen, als die aelteste Stadt der lykischen Gebietes in dir Zeit bevor 2000 v. Chr. datiert. Der Friedhof  auf dem natürlich entstandenen Fels der Akropolis war gefüllt mit den am aufwendigsten gestalteten Hausgraebern Lykiens - das Grab des Königs in der Nekropole ist Bellerophon gewidmet.